Karin Schröers

Karin Schröers
Jahrgang 1948, heute Rentnerin, verheiratet,
ein Sohn
Nach der Ausbildung zur Industriekauffrau
und ihrem Abschluss zur Ökonomin arbeitete
sie im VEB Fischfang Sassnitz und übernahm
nach der Wende als Buchhalterin die
Abwicklung des Betriebes. Ab 1993 war sie als
Buchhalterin für den Bauingenieur Ulrich
Müther tätig und für den Kinder, Jugend- und
Familienhilfe Rügen e.V.
Nach der Lehre als Industriekauffrau im VEB Fischfang bekam ich einen Arbeitsvertrag in der Statistik und wechselte später in die Wirtschaftskontrolle. Wir erfassten auf Karteikarten den Fischfang und die Menge. Wir saßen hinter den großen Rechenmaschinen und haben wie die Weltmeister gerechnet. Das war viel manuelle Arbeit. In einer Frauensonderklasse absolvierte ich ein Fernstudium zur Ökonomin an der Fachschule für Finanzen in Gotha, Außenstelle Rostock.
Ich wurde als verantwortliche Buchhalterin beauftragt, die Abwicklung des VEB Fischfang nach der Wende zu übernehmen. Die Kutter wurden verkauft oder abgewrackt. Auch stellte ich unsere Bilanzen auf das System einer GmbH um. 1993 übernahm ich die Buchhaltung für Ulrich Müther in Binz. Obwohl dieser Mann ein hervorragender Bauingenieur war und einzigartige Beton-Schalentragwerke entwickelte, kam er mit der freien Marktwirtschaft nicht zurecht und musste 1999 die Insolvenz anmelden. So wurde ich wieder zur Abwicklerin.
Karin Schröers, im Gespräch am 13. Februar 2025
Pfefferhering aus grünem Hering
Zutaten:
10-12 mittelgroße Heringe
2-3 Zwiebeln
Salz, Zucker, Senfkörner, Pfeffer, 3 Pimentkörner, Lorbeerblatt, Gurkenwürfel
Heringe von beiden Seiten mit Salz bestreuen und eine Stunde stehen lassen. Heringe in eine kräftige Lösung aus 5% Essig einlegen und 24 Stunden im Essigwasser stehen lassen. Essigwasser abgießen und aufbewahren.
Aus dem Hering Filets schneiden und in eine Schüssel stapeln. Zwiebelringe, Senfkörner, Gurkenwürfel, Piment, Lorbeerblatt, Zucker und Pfeffer mischen und zum Würzen schichtweise auf die Filets streuen. Mindestens 24 Stunden zugedeckt stehen lassen. Es bildet sich Flüssigkeit, je nach Geschmack kann von dem durchgesiebten Essigwasser dazugeben werden.